Um das Jahr 800 wurde die Pfarrei Pfaffenhofen (das heutige Owingen) gegründet. Sie gehörte zunächst der Urpfarrei Aufkirch an und kam nach der Loslösung zum Landkapitel Linzgau. Pfaffenhofen war eine so genannte Eigenkirche und Billafingen war Filialkirche. Die Pfarrkirche St. Peter und Paul erfuhr in ihrer baulichen Gestalt manche Veränderung, befand sich jedoch immer an der selben Stelle. Der spätgotische Turm und der Chor stammen aus dem 13. Jahrhundert. Sie sind die ältesten Bestandteile der Kirche. Das Langhaus wurde 1498 von der Deutschordenskommende Mainau erbaut, was die Jahreszahl über dem Südportal bezeugt. 1780 wurde dieses teilweise umgebaut und sein Inneres barockisiert. Es wurde mit Deckenstuck und Wandpilastern versehen und ein neuer Hochaltar mit Barockfiguren wurde angefertigt. 1923-1925 erfolgte die Innen- und Außenrenovierung der Pfarrkirche. Der Kirchturm, an dem man die Spuren des Erdbebens von 1911 sehen konnte, wurde 1936 renoviert. Das Langhaus wurde 1976 um ein Joch verlängert. In den folgenden zwei Jahren fand eine gründliche
Restaurierung statt. Dabei wurden die Originalfassung des Hochaltares und der beiden Seitenaltäre ebenso wieder freigelegt wie die aus dem 18. Jahrhundert stammenden, volkstümlich gemalten Apostelbilder an der Empore. Die letzte umfassende Innen- und Außenrenovation fand 1997-1998 statt. 2014 wurde der Turm außen saniert.
Neben der örtlichen Pfarrkirche St. Peter und Paul hat Owingen noch die Schächer-Kapelle in Owingen, die Kapelle St. Georg in Hohenbodman und die Marienkapelle in Bambergen.
Die Pfarrei St. Peter und Paul Owingen besteht z.Z. aus 1802 Mitgliedern (Stand: 31.12.2013).
Neben dem Pfarrhaus mit dem Pfarrbüro steht der Gemeinde das Pfarrgemeindehaus mit Pfarrsaal, Küche und Gruppenraum zur Verfügung.
aktives Gemeindeleben findet statt durch
Altenwerk/Seniorenkreise
Besuchsdienst
Frauengemeinschaft (Adventsbasar, Weihnachtsfeier, Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen)